Güimar liegt im Süden von Teneriffa und war einst der Sitz des Königs (Mencey) der Guanchen, der Ureinwohner der kanarischen Inseln. Hier befinden sich auch die ältesten Reliquien aus der Zeit, die Pyramiden von Güimar. Sie wurden durch Thor Heyerdal entdeckt und geben den Wissenschaftlern bis heute viele Rätsel auf, wenn es um ihre Bedeutung geht. Fest steht, das die Pyramiden, die in ihrer Größe nicht mit den Ägyptischen zu vergleichen sind, bestimmte astronomische Muster verfolgen. Mit diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass es im Ort auch ein sehr interessantes Museum über die Zeit der Guanchen gibt. Weitere Attraktionen sind die Cueva Honda, eine 100 Meter tiefe Höhle, die bis zur Küste reicht, und der Park "Malpais". Dieser besteht aus einem großen Lavafeld, in dessen Mitte der 276 Meter hohe Vulkankegel "Montaña Grande" steht. Der Name "schlechtes Land" hätte nicht besser gewählt werden können. Die Umgebung von Güimar ist in erster Linie durch die Landwirtschaft geprägt, von der der Ort hauptsächlich lebt. Dabei wird in erster Linie Obst und Gemüse angebaut. Auch der Wein der Region ist ausgezeichnet und sehr beliebt.